Silvia Schedwig-Wiemers
Heilpraktikerin für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz

Entspannungsverfahren
Verhaltenstherapie
Resilienztraining

"Der alte Straßenkehrer Beppo verrät seiner Freundin Momo sein Geheimnis. Das ist so: „Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man. Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen.  Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss immer nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. 

Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein. Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste. Das ist wichtig.“  

aus dem Buch  "Momo" von Michael Ende

 

 Zeit für Gespräche

 

Wir Menschen sind eine Einheit aus Körper und Seele. Nicht nur unsere körperliche Gesundheit, sondern auch unsere seelische Befindlichkeit kann aus dem Gleichgewicht geraten.

Oft wird psychisches Leid ausgelöst durch bestimmte Erlebnisse oder einschneidende Veränderungen der Lebenssituation, wie zum Beispiel private oder berufliche Konflikte, Trennungen, Verluste, Krankheiten.  

Manchmal ist es aber auch so, dass man sich gar nicht erklären kann, woher die psychischen Nöte kommen... beginnende Depressionen, ständige Sorgen und Ängste, beunruhigende Gedanken... 

Ich weiß nicht, ob Sie selbst vielleicht gerade eine schwere Zeit voller Traurigkeit, Angst und innerer Unruhe  erleben... Tage, an denen Sie sich ständig angespannt, unglücklich und mutlos fühlen... Momente, in denen Sie sich leer, hilflos und handlungsunfähig fühlen... Nächte, in denen Sie kaum noch schlafen... vielleicht kommen unerklärliche, körperliche Beschwerden dazu... 

Wenn Sie selbst betroffen sind, dann haben Sie bestimmt lange Zeit versucht, Ihr Befinden allein oder mit Ihnen nahe stehenden Menschen zu verbessern. Jetzt sind Sie aber an einen Punkt gekommen, an dem Sie spüren, dass Sie eine andere Art der  Hilfe bei der Bewältigung Ihrer Situation brauchen. Sie spüren: "Tapfer-Sein und Durchhalten" klappt nicht mehr. Sie möchten mit jemandem reden, der Ihnen bei  der Bewältigung und Lösung Ihrer Probleme zur Seite stehen kann.

Sehr, sehr viele Menschen kennen solche Probleme; sie sind viel alltäglicher als manche denken. Trotzdem gibt es immer noch viele gesellschaftliche Tabus: "Man spricht nicht darüber..."Es ist aber ganz wichtig, sich klar zu 

machen: Psychische Erkrankungen sind  kein Zeichen von Schwäche. Jeden kann es treffen. Genauso wie jede andere Krankheit , kann jeden von uns auch eine psychische Erkrankung treffen.

Jeder betroffene Mensch erlebt solche Krisenzeiten anders. Die Symptome können sich mehr oder weniger auf die Wahrnehmung, das Denken, die Stimmungen und das Verhalten auswirken. Manchmal kommen auch körperliche Symptome hinzu, die keinen klaren medizinischen Befund ergeben. Oft "funktioniert" man im privaten und beruflichen Alltag, aber es kostet  sehr viel Anstrengung und Mühe.  Im Inneren sieht es dann meist ganz anders aus.   

 

depression


Natürlich kann es sein, dass die Beschwerden  nach einer gewissen Zeit "von allein" verschwinden. 

Falls die Symptome länger andauern oder schlimmer werden, ist es aber wichtig, sich therapeutische Unterstützung zu holen.



Schritt für Schritt ... den Horizont für neue Möglichkeiten öffnen

 

Wenn es uns schlecht geht, fällt es uns meistens auch sehr schwer, unsere Situation einmal ganz in Ruhe zu betrachten und sie - nur für den Augenblick - so anzunehmen, wie sie jetzt ist. 

Dieser erste Schritt ist aber der wichtigste auf dem Weg zu neuen Perspektiven und Bewältigungsstrategien.

Es gibt viele unterschiedliche Therapiemethoden. In der Zusammenarbeit mit meinen Klienten orientiere ich mich an der sogenannten "Kognitiven Verhaltenstherapie", die sich in den letzten Jahrzehnten als äußerst wirksam erwiesen hat.

Die Kognitive Verhaltenstherapie basiert auf folgender Erkenntnis: Die Art und Weise, wie wir denken, bestimmt maßgeblich,  wie wir uns fühlen und verhalten und wie wir körperlich reagieren.

Mit dem Begriff "Verhalten“ sind  nicht nur von außen sichtbare Handlungen, sondern auch Gedanken, Gefühle und körperliche Vorgänge gemeint.

Wir Menschen haben im Laufe unserer Entwicklung bestimmte Verhaltens- und Erlebnismuster erlernt. Diese Muster prägen auch unsere Gefühlswelt.   


Das bedeutet aber auch, dass wir belastende Denk- und Verhaltensmuster "verlernen" und uns neue, hilfreiche  Muster aneignen können!

Die Art und Weise, wie wir denken, bestimmt  zum großen Teil, wie wir uns fühlen.  Es kommt also ganz entscheidend darauf an, blockierende Gedanken-muster  zu erkennen und zu verändern!

Viele Dinge im Leben können wir nicht ändern, aber wir können lernen, anders damit umzugehen und unsere Perspektive zu verändern. 

Diese Erkenntnis ist keineswegs neu, sondern inzwischen ungefähr 2000 Jahre alt. Sie wurde von dem griechischen Philosophen Epiktet (50-138 n.Chr.) folgendermaßen formuliert:

Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern unsere Sicht der Dinge.


   

 

Manche Menschen glauben, in jeder Psychotherapie ginge es vor allem um die Suche nach Gründen für Probleme in der Vergangenheit, besonders in der frühen Kindheit. Dieser Ansatz entspricht eher der Psychoanalyse oder der Tiefenpsychologie. 

Die Kognitive Verhaltenstherapie orientiert sich am " Hier und Jetzt": Im Mittelpunkt unserer Gespräche steht deshalb nicht der "Blick zurück" - sondern wir schauen wir uns ganz genau die Probleme in der bestehenden Situation an.

Selbstverständlich ist die die Lebensgeschichte von großer Bedeutung und kann Aufschluss darüber geben, wie gegenwärtige Verhaltens- und Erlebnismuster zustande gekommen sind. Aber: Auch bislang verborgene Ressourcen lassen sich plötzlich entdecken...  


Wichtig zu wissen

  • Die psychotherapeutische Arbeit von Heilpraktikern ist nicht reglementiert und bedarf keiner Anträge und Genehmigungen.
  • Es muss nicht zwingend eine Krankheitsdiagnose gestellt werden, auch Beratung bei Konflikten  ist möglich.
  • Im Gegensatz zur Leistungserbringung bei der gesetzlichen Krankenversicherung wird  die Beratung oder Behandlung gegenüber Dritten (Versicherungen etc.) nirgendwo "aktenkundig", die Behandlung bleibt immer anonym. 
  • Wenn Sie eine kassenärztliche Psychotherapie machen wollen, aber  bis zum Beginn der Therapie sehr  lange warten müssen: Sie haben in einem solchen Fall die Möglichkeit, diese lange Wartezeit zu überbrücken - mit einzelnen Gesprächsterminen
  • Termine sind ohne lange Wartezeiten nach Dringlichkeit möglich und meist flexibel einzurichten.

  


Ihre Investition/ Mein Honorar

Das Honorar zahlen Sie direkt im Anschluss an eine Sitzung. Selbstverständlich erhalten Sie - wenn Sie das möchten - eine Quittung.

Eine Sitzung (Coaching/Therapie/Entspannung) dauert in der Regel 60 Minuten und wird mit einem Honorar von 60 Euro privat abgerechnet. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen diese Kosten für Heilpraktikerleistungen nicht. Wenn Sie privat versichert sind oder eine Zusatzversicherung haben, können Sie mit Ihrer Kasse über die Übernahme der Kosten sprechen.  

Deprssion
Heilpraktikerin für Psychotherapie, Bad Homburg,